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16.06.2023 bis 17.06.2023

Neue Osnabrücker Zeitung

Zwölf Bands rocken im Juni beim B:O:A in Kettenkamp
Von Jürgen Ackmann | 21.02.2022, 11:09 Uhr

 Das Organisationsteam für das Bruch Open Air. Es fehlt Chrristian Brands.                   Foto: Annika Moormann

Die Vorfreude ist groß: Am 24. und 25. Juni steigt im Kettenkamper Bruch das Bruch-Open-Air - kurz B:O:A. Zwölf Rockbands aus Oldenburg, Osnabrück, Rheine und dem Emsland werden auf dem Hof Brands für musikalischen Volldampf sorgen. Die Tickets werden langsam rar. „Die Leute haben richtig Bock auf das Festival“, so Mitorganisator Hermann Brands. Das zeige sich am Ticketverkauf. Der Zuspruch sei enorm. Es kämen sogar Bestellungen von der Nordsee. Knapp 100 Karten seien noch zu haben. Allerdings wolle das Organisationsteam die Zuschauerzahl nach derzeitigem Stand auf 500 pro Tag begrenzen. Zum einen wegen Corona, zum anderen, weil ein Rockfestival dieser Größenordnung mit viel Aufwand verbunden sei, so Hermann Brands. Bisher habe das Team zwei Veranstaltungen in einem deutlich kleineren Rahmen organisiert. „Das ist für uns eine neue logistische Herausforderung“, betont Hermann Brands.

Das Organisationsteam des Bruch-Open-Air in Kettenkamp hat damit begonnen, das Festivalgelände herzurichten. Foto: Uli Eberth

Das Team des Bruch-Open-Air in Kettenkamp hat damit begonnen, das Festivalgelände herzurichten.
Nicht nur, was Bühne, Strom und sonstige Technik angeht. Zur Logistik gehören auch die Internetpräsenz, die Abstimmungsgespräche mit den Behörden, das Herrichten des Campingplatzes für die Übernachtungsgäste und das Catering. So will das Team am 25. Juni morgens ein Frühstück anbieten. Viel Arbeit, die da wartet. Geklärt ist bereits, wer an welchem Tag spielt. Am 24. Juni treten die Bands Exceed, Bourbon Connection, Splitterfaser, Saint Lilly und Irden auf. Am 25. Juni folgen 12Ender, Dezibel Biest, Blood Red Mammoth, Fat Rhino, You Know Who?, Snakeshit on a plane und Megalizz. Das Spektrum reicht von Heavy Rock über Crossover-Musik aus einem Mix aus Stoner, Bluesrock und New Metal bis hin zu deutschsprachigem Punkrock. Wer in welcher Reihenfolge spielt, ist noch nicht festgelegt.

Ticketpreise zwischen 11 und 20 Euro

Tickets gibt es jeweils für einen der beiden Tage. Sie kosten am Freitag 11 und am Samstag 13 Euro. Für beide Tage werden 20 Euro fällig. Hinzu kommen fünf Euro für zwei Tage Camping. Wenig Geld für einen großen Rockspaß. „Wir wollen nur, dass sich das B:O:A selbst trägt“, betont Hermann Brands. An große Einnahmen denkt niemand.
Nicht nur das eint das Organisationsteam. Alle lieben zudem das Wacken-Festival in Schleswig-Holstein und lassen es sich seit vielen Jahren nicht entgehen - ob es aus Eimern schüttet oder die Sonne vom Himmel brennt. Deshalb ist die Abkürzung des Bruch-Open-Air - B:O:A - kein Zufall. Das Wacken-Festival wird mit W:O:A abgekürzt.

Wer für was zuständig ist

Da in Wacken wegen Corona musikalisch Stille eingekehrt ist, hat sich der Freundeskreis entschlossen, selbst eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. 2020 trat die Band El Camino auf, 2021 waren es bereits drei Bands und 150 geladene Gäste, die sich im Kettenkamper Bruch einfanden.
Nun also zwölf Bands und 500 Zuschauer. Wie in den Jahren zuvor, sollen alle Gäste zufrieden nach Hause gehen - ob sie einen Tag oder zwei bleiben. Dafür will das elfköpfige Team sorgen. Für Logistik und Infrastruktur ist Andreas Stienke zuständig, für Bühne, Sound, Internetpräsenz und Buchen der Bands Ingo Moormann, für Technik und Elektrik Florian Kruse und für den Campingplatz Olaf Böggemann.
Vom „Finanzminister“ bis zur guten Seele.
„Herr des Geländes und der großen Maschinen“ ist Christian Brands, als oberster Caterer und Grillmeister wird Dietmar Schmidt im Einsatz sein. Hermann Brands kümmert sich um die Getränkelogistik und als Arzt um das Sanitätswesen. Jens Fenstermann ist für Einkauf, Logistik, Behördenkommunikation zuständig.
Damit auch sonst alles seine Ordnung hat, führt Anja Große Coosmann das Protokoll und ist zuständig für die Schriftführung. Die Aufgabe des „Finanzministers“ übernimmt Torsten Thorwart, die gute Seele des Ganzen ist Uli Eberth. Was soll da noch schiefgehen?

Artikel aus der NOZ  https://www.noz.de/lokales/bersenbrueck/artikel/in-kettenkamp-findet-am-24-25-juni-2022-ein-rockfestival-statt-21155671